Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum...

Diese Weisheit werden Sie bestimmt schon öfters gehört haben und er beinhaltet mehr Wahrheit als gemeinhin gedacht. Er gilt für unser Leben im allgemeinen aber auch für unsere Beziehungen im speziellen. Immer wieder lässt sich beobachten, dass Menschen in schwierigen Situationen ihren Träumen nachhängen, aber im Alltag nur sehr wenig dafür tun,
dass sie auch wahr werden.

Was also tue ich konkret für meinen Traum?

Ein  Scout oder Coach kann bei der Beantwortung dieser  Frage nur helfen,
wenn die ehrliche Bereitschaft vorhanden ist, an der aktuellen  Situation etwas zu ändern.

Die Hoffnung, dass ein Einhorn daherkommt und uns über die alltäglichen Beziehungsprobleme  hinweghebt , ist zwar ein netter Gedanke, aber weltfremd.
Noch schwieriger wird es, wenn der Wille zur Veränderung gar nicht vorhanden ist
und die Entscheidung längst gefallen ist, den Partner zu verlassen - zu den
bestmöglichen finanziellen Konditionen.

Ehrlichkeit im Gespräch ist deshalb eine fundamentale Voraussetzung für
nachhaltige Veränderungen in Beziehungen.

Jeder Traum, und ist er noch so klein, bleibt nur ein Traum, wenn nichts unternommen wird,
ihn auch zu realisieren. Gerade zu Beginn sind es die kleinen aber realistischen Massnahmen,
die später zum großen Erfolg führen.

Diesen Weg muss man wollen. Ein Familiencoach kann die Landkarte skizzieren
und die Richtung vorgeben, aber den Weg gehen muss jeder einzelne von uns.

Ein zweiter Punkt ist ebenfalls von elementarer Wichtigkeit: 
Die Fähigkeit zum Kompromiss.

Wo kann ich dem anderen entgegenkommen, ohne die eigenen Ziele 
aus dem Auge zu verlieren. Im Miteinander lässt sich so viel mehr erreichen, 
als im Alleingang oder Gegeneinander.

 Die Suche nach Kompromissen hat noch einen weiteren Vorteil:

Und zwar überprüfen zu können , wie ernsthaft der Partner bzw die Partnerin bereit ist,
gemeinsam das Leben zu meistern. Stellen Sie fest, dass er oder sie sich
wieder und wieder  nicht an Abmachungen hält, dann wissen Sie,
 dass es doch das Beste ist, sich zu trennen
- so bitter das in dem Moment auch ist. 

Kompromisse gilt es aber auch nicht nur vom Partner einzufordern,
denn genauso wichtig ist die Frage:
Wo bin ich kompromissbereit?

Je besser ich den anderen verstehe, umso größer sind auch
die Erfolgsaussichten, dass eine Beziehung langfristig hält.



Frohe Weihnachten!



Liebe Eltern, liebe Kinder,


jetzt ist wieder soweit, in wenigen Tagen ist Weihnachten und es ist die Zeit, in der man auch auf die vergangenen Wochen und  Monate zurückschaut.  

Von einem einfachen Jahr zu reden, das wäre blanker Hohn. Seit fast zwei Jahren hat uns Corona fest im Griff und die Hoffnung, dass es bald vorbei sein könnte, hat sich als voreilig erwiesen. Aktuell werden viele Weihnachtsfeiern wieder abgesagt,  um keine unnötigen Risiken einzugehen. Umso größer ist der Wunsch, zumindest im kleinen Familienkreis ein harmonisches Fest zu feiern . Wie das gelingen kann, darum geht es in dem neuen Newsletter.

Bevor wir damit starten, möchte ich Ihnen und Ihrer Familie  ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest wünschen und mich bei dieser Gelegenheit  für die gute Zusammenarbeit sehr herzlich bedanken, es hat mir sehr viel Freude bereitet. Bleiben Sie vor allem gesund und zuversichtlich.Alles weitere wird sich fügen.







Checkliste für ein entspanntes Weihnachtsfest

Driving home for christmas, so heißt das weltberühmte Weihnachtslied von Chris Rea.Und in der Tat: Weihnachten ist die Zeit, in der die Familie zusammenkommt, feiert, gemeinsam kocht, Geschenke austauscht, das Jahr Revue passieren lässt und mit Zuversicht auf das kommende Neue Jahr blickt...

Nur leider sieht die Realität oft anders aus. In vielen Familien gibt es seit Jahren Streit und die Aussicht, Weihnachten zusammen mit Onkeln und Tanten, Eltern und Schwiegereltern  verbringen zu müssen - für viele ein Albtraum.

Und dann gibt es die vielen Menschen, die gar keine Familie haben und die in diesen Tagen  ihre  Einsamkeit besonders schmerzhaft spüren. 

Was soll man nun anfangen, mit dieser Weihnachtszeit und wie verhindere ich, dass 
Heiligabend zum Fiasko wird?

Hier meine fünf wichtigsten Tipps zur Advents- und Weihnachtszeit:

1. Nicht alles muss perfekt sein. Wie oft kommt es zum Streit, weil  Erwartungen zu hoch sind und alles zu 400 Prozent ablaufen muss, wie man es sich selber vorstellt. Verzichten
Sie deshalb auf alles, was Sie unnötig unter Druck setzt und nehmen Sie sich lieber Zeit
für Ihre Familie und Freunde.

2. Weniger ist mehr.  Zu keiner Jahreszeit passt dieser Spruch besser als zur Weihnachtszeit.
Verzichten Sie auf überflüssige Geschenkeorgien. Auch hier gilt: Lieber weniger, damit mehr mit Überlegung.

3. Nehmen Sie sich  zurück, beharren  sie nicht auf Ihrer Meinung. Mehr als 2000 Jahre Menschheitsgeschichte haben gelehrt, es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Lassen Sie dem anderen seine Meinung und vermeiden Sie so die Eskalation von alten Streitigkeiten.

4. Lösen Sie sich von materiellen Wünschen und Besitzstandsdenken. Wie unwichtig sie
sind, zeigt sich, wenn man ernsthaft erkrankt. Gesundheit wird insbesonders in jungen Jahren als Selbstvertändlichkeit angesehen, das ist sie aber nicht. Ernähren Sie
sich deshalb gesund und bewegen Sie sich soviel wie möglich. Bei langen Spaziergängen
lassen sich viele Probleme lösen und es entstehen oft die besten Ideen.

5. Denken Sie an Menschen, denen es nicht so gut geht. Vieles im Leben kann man sich 
erarbeiten und doch bleibt der Zufall eine nicht zu unterschätzende Komponente. Leicht
könnte man deshalb selber derjenige sein, der Hilfe benötigt.

Diese Liste ließe sich schnell um viele andere  Punkte noch ergänzen. Sie zeigt,
wo es überall in unserem Leben hapert, wo Handlungsbedarf besteht. Doch so groß ein
Problem auch zu sein scheint,  bewahren Sie sich Optimismus und Ihre Zuversicht,
auch das lehrt die Menschheitsgeschichte.


Wenn nichts gut genug ist...



Liebe Eltern, 


kennen Sie das?  Egal was man tut oder lässt, es ist nicht gut genug.
Im Streit um die Kinder bleibt nichts unversucht,  den jeweiligen 
Partner in ein möglichst schlechtes Licht  zu setzen. 
Auf jeden Fall soll suggeriert werden, dass der jeweils andere völlig ungeeignet ist, sich um das Kindeswohl zu kümmern. 

Doch darum geht es eigentlich gar nicht. Vorrangiges Ziel 
ist es, den anderen mit allen Mitteln zu schädigen. 

Wie verhält man sich richtig, wenn der Ex-Partner jeden 
Versuch einer Verständigung torpediert? Auch hier möchte 
ich Ihnen 5 wichtige Tipps an die Hand geben.




Checkliste

Manchmal, man kann es nicht anders formulieren, herrscht  Krieg. Dann ist
es illusorisch zu glauben, der andere lenkt schon irgendwann ein. Das
Gegenteil ist der Fall: Jede Schwäche, jedes Entgegenkommen wird genutzt, um den 
Ex-Partner im Ergebnis zu schädigen und möglichst komplett zu isolieren.


1. 

So schwer es fällt, umso wichtiger ist es: Bewahren Sie in einer solchen 
Situation einen kühlen Kopf.  Machen Sie sich klar, wo Sie wirklich verletzbar sind 
und wo Sie Angriffsflächen bieten. Lernen Sie, strategisch zu denken. Was sind Ihre langfristigen Ziele und wie realistisch sind sie? Vergeuden Sie nicht Ihre Kraft mit Hirngespinsten, die einer realistischen Betrachtung nicht standhalten.

2. 

Ändern Sie Ihr Verhalten, wenn es gegen Sie ausgelegt werden kann. Seien Sie sehr genau, was Absprachen und Vereinbarungen betrifft. Machen Sie sich soweit es irgend geht , unangreifbar. Das klingt Ihnen nur, wenn Sie sehr achtsam sind.

3.

Beobachten Sie genau, wie sich Ihr Ex-Partner ihren Kindern und Ihnen gegenüber verhält und wo er im Zweifel angreibar ist. Machen Sie sich Notizen, um mögliches
Fehlverhalten zu dokumentieren.

4.

Definieren Sie kurz- und mittelfristige Ziele, die Sie in der Konfliktsituation erreichen
wollen. Drohungen  sind nur dann überzeugend, wenn auch die Bereitschaft  besteht, sie
in aller Konsequenz umzusetzen. Erst, wenn Ihre Verteidigung steht, können Sie mit
dem Gedanken spielen, anzugreifen. Handeln Sie nicht impulsiv. 

5.

Überdenken Sie auch in diesem Fall, welche Auswirkungen eine harte Auseinandersetzung
zwischen Ihnen und Ihrem Ex-Partner für die Kinder hat. Das erfordert einen klaren
Perspektivwechsel. Machen Sie sich klar, das ein harter Konflikt sehr viel
Nerven kostet und nicht en passant gewonnen wird. Am Ende zahlt es sich aber
aus, wenn man kontrolliert und fokussiert seine Interessen verfolgt.










Blockaden, Überzeugungen und versteckte Lösungen



Liebe Eltern, liebe Kinder,


trennt sich eine Familie, dann ist der Schock erst
einmal groß. Doch statt nach Lösungen zu suchen,
durchleben viele Familien eine anhaltende Blockade im 
Denken und Handeln, ohne dass sich irgendetwas zum Besseren 
ändert.  Die eigenen Überzeugungen werden zum 
alleinigen Maßstab aller Dinge. 
Dabei kommt es gerade in Trennungssituationen darauf an, 
Kompromisse zu finden. Wie können Denkblockaden
überwunden werden?  Davon handelt der neue
Newsletter mit fünf wichtigen Tipps.





Checkliste

Auf den ersten Blick scheint es ja immer der Partner zu sein,  der für das Scheitern einer Beziehung verantwortlich ist. Und in vielen Fällen mag das auch stimmen. Doch bei ehrlicher
Betrachtung wird oft mit zweierlei Maß gemessen und eigenens Fehlverhalten 
sehr großzügig vor sich selbst legitimiert. Was sind die wichtigsten 5 Punkte für mehr Realitätssinn und damit  die Chance, bestehende Blockaden zu durchbrechen? 


1. 

Es gibt nicht nur die eine Wahrheit. Erst in dem Moment, in dem ich mich für
eine bestimmte Perspektive entscheide, wird etwas zu einem Problem oder auch nicht.
Worum es sich in Streitigkeiten  inhaltlich dreht, ist deshalb erst einmal zweitrangig.
Wichtiger ist es, die eigene und die Perspektive des Partners zu verstehen.

2. 

Nehmen Sie sich Zeit und versetzen Sie sich in die Lage der anderen Seite.
Lernen Sie, die Vorwürfe, die Ihnen eventuell gemacht werden, zu dechiffrieren.
Um was geht es wirklich? 

3.

Vermeiden Sie Rechthaberei. Die Kunst besteht vielmehr darin, Kritik so zu formulieren,
dass der andere von selbst erkennt, was  an seinem Verhalten  nicht stimmt.

4.

Üben Sie sich in Ausdauer und erwarten Sie nicht zuviel auf einmal. Viele
Menschen sind an Grenzen ihrer Belastbarkeit, auch wenn man es ihnen  nicht 
ansieht.

5.

Bei allem, was Sie tun oder lassen, was bedeutet das konkret für Ihre Kinder. Sie
sind es, die unter Trennungen am meisten leiden. Kinder sind nicht das Faustpfand,
um eigene Interessen durchzusetzen.












The dark side of Homeoffice



Liebe Eltern, liebe Arbeitgeber...

Homeoffice, so scheint es, ist das neue Zauberwort in Corona-Zeiten. Und in der Tat hat sich der Arbeitsalltag für viele Menschen radikal geändert und immer öfters wird von zuhause gearbeitet. Doch was auf den ersten Blick als großer Fortschritt erscheint, erweist sich in der Realität als echte Belastungsprobe, an der viele Familien zerbrechen. Wie kann eine Lösung aussehen, darum geht es in dem neuen Newsletter...